Veranstaltung

Rudolf Mauersberger: Dresdner Requiem - Gedenkkonzert zur Erinnerung an den 13. Februar 1945

Rudolf Mauersberger, Dresdner Requiem, RMWV 10
und Motette "Wie liegt die Stadt so wüst"

Unter dem Eindruck der Bombardierung der Stadt Dresden am 13. Februar 1945 und mit Blick auf die völlig zerstörte Stadt komponierte der damalige Dresdner Kreuzkantor Rudolf Mauersberger die Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“, die am 4. August 1945 in der restlos ausgebrannten Kreuzkirche uraufgeführt wurde. Im Gedenken an die zahlreichen Toten der Bombardierung Dresdens beginnt Mauersberger 1947 ein Requiem zu schreiben, welches versucht, die unfassbaren Geschehnisse durch den Trost des Evangeliums zu verarbeiten. Es entstand ein liturgisches Werk für drei Chöre, Knabensolisten, Blechbläser, Schlagwerk, Kontrabass, Celesta und Orgel. Durch den sparsamen Einsatz der Instrumente sowie den Wechsel einzelner Chorgruppen und Solostimmen werden erschütternde Wirkungen erzielt, die selten ein Werk zu erreichen in der Lage ist. Keine andere Komposition gehört so zur Stadt Dresden, der Kreuzkirche und dem Kreuzchor, wie das „Dresdner Requiem“.
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Ausführende:

Dresdner Kreuzchor
Mitglieder der Dresdner Philharmonie
Kreuzorganist Holger Gehring, Orgel
Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

Kartenvorverkauf ab 2. Juli 2018

Wer eine Grube gräbt, der wird hineinfallen; und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen.