Advent und Weihnachten

In der Advents- und Weihnachtszeit strömen alljährlich mehrere zehntausend Besucher in die Kreuzkirche, die als die „Weihnachtskirche“ Deutschlands gilt.

Bereits zur festlichen Eröffnung des Striezelmarktes und zur Adventsvesper des Dresdner Kreuzchores ist die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt.

In den ersten zwei Adventswochen erwartet die Besucher um 17 Uhr mit den 30-minütigen Striezelmarktmusiken und den adventlichen Orgelkonzerten ein tägliches Programm, ergänzt durch das traditionelle Weihnachtliche Orgelkonzert.

Die mehrfachen Aufführungen des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach und die Weihnachtsliederabende des Dresdner Kreuzchores sind fester Bestandteil jeder Advents- und Weihnachtszeit.

 

Besondere Höhepunkte bilden die Christvespern und die Christmette des Dresdner Kreuzchores, die noch heute in der von Kreuzkantor Rudolf Mauersberger (1889-1971) in den 1930er Jahren geschaffenen Gestalt aufgeführt werden. Hierin haben sich die aus dem Erzgebirge überkommenen, weihnachtlichen Traditionen einmalig erhalten.

Den fulminanten Schlusspunkt des Jahres setzt neben der Silvestervesper des Kreuzchores das Silvester-Orgelkonzert mit seinen festlichen Klängen für Trompeten, Pauken und Orgel.

 

Den Abschluss der Weihnachtszeit bildet die Vesper zu Lichtmess, einem ansonsten in der evangelischen Kirche nicht mehr gepflegten Kirchenfest, das hier seit einigen Jahren wieder lebendig geworden ist.

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Der Glaube an Gott ist wie das Wagnis der Schwimmens: Man muss sich dem Element anvertrauen und sehn, ob es trägt.