Memory of Nations: Ja/Nein

5. - 24.September 2018 Außenbereich zwischen Kreuzkirche und Haus an der Kreuzkirche

Die Ausstellung zeigt, wie repressive Methoden ehemaliger kommunistischer Regime auf die Schicksale von Individuen einwirkten. Sie berichtet von Menschen, die den Mut hatten, der totalitären Macht zu widerstehen. Sie stellt aber auch Zeitzeugen vor, die zu Informanten der Geheimpolizei wurden. Jeweils zwei Zeitzeugen schildern die unterschiedlichen Erfahrungen in damals kommunistisch regierten Ländern.
Vorgestellt werden die Berichte in einer besonderen Installation: Die Betrachter treten an zwölf Wohnungstüren, in denen sich Gucklöcher befinden. Durch diese können sie einzelne Geschichten sehen und hören.
Mehrere europäische Staaten waren an der Entwicklung der Exposition beteiligt, die 2018 in sieben Ländern gezeigt wird. Die Ausstellung wird bis zum 24. September 2018 in Dresden zu sehen sein. Anschließend reist sie nach Prag weiter.

Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.