Sommerzeit und Vergänglichkeit

Sommerzeit ist in der Kreuzkirche Orgelzeit: Bis zu vier Veranstaltungen jede Woche locken wöchentlich mehrere hundert Besucher in den weiten Kirchenraum.

Die große Jehmlich-Orgel mit ihren 80 Registern und ca. 6.300 Pfeifen, das größte Instrument der Landeshauptstadt Dresden, steht dabei im Mittelpunkt.

Vor allem in den im Rahmen des "Dresdner Orgelzyklus´" stattfindenden "Internationalen Dresdner Orgelwochen" gastieren renommierte Solisten aus dem In- und Ausland.

Statt der Vespern findet in den sächsischen Sommerferien jeden Sonnabend um 15 Uhr der "Orgelsommer" statt, bei dem ebenfalls neben Kreuzorganist Holger Gehring viele Gastorganisten zu hören sind.

Die Reihe "Orgel Punkt Drei" lädt dienstags und donnerstags um 15 Uhr zum 15-minütigen Verweilen bei Orgelmusik ein.

Im Herbst ist in der Regel ein Kreuzchorkonzert mit wechselndem Oratorienprogramm ein erster Höhepunkt in der dann neu beginnenden Saison.

Mit der alljährlichen Aufführung des Brahms-Requiems im November wird hingegen bereits auf den Gedanken der Ewigkeit hingewiesen.

Das Michaelisfest wird vor allem in der Vesper Ende September festlich begangen, erneut eine seit einigen Jahren wieder aufgegriffene Tradition auf ein ansonsten eher versunkenes Kirchenfest.

Die musikalisch besonders umfangreiche Ausgestaltung der allsonnabendlichen Vespern um 17 Uhr geht bereits zurück auf das Jahr 1371 und stellt somit eine einmalige Besonderheit in der Kreuzkirche dar, die durch alle Jahrhunderte hindurch bis heute einen großen Anziehungspunkt bildet.

Bis zum Advent laden der "Dresdner Orgelzyklus" immer mittwochs in regelmäßigem Wechsel zwischen den drei großen Innenstadtkirchen Kreuzkirche, Frauenkirche und Kathedrale sowie jeden Dienstag und Donnerstag in der Kreuzkirche die Reihe "Orgel Punkt Drei" alle Freunde der Orgelmusik ein, den Klängen der größten Orgel der Landeshauptstadt zu lauschen.

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Ich bat Gott um Geduld, und er schenkte mir sechs Kinder.