SEHEN UND SÄEN

Albert Schweitzer, Afrika und wir

29. JUNI BIS 2. SEPTEMBER 2021
Ausstellungskapelle der Kreuzkirche

Man erfährt nur so viel Wahrheit, wie man Mut hat, von nahem zu sehen.
S. Bellow

Durch die Flüchtlingsströme aus Afrika nach Europa über das Mittelmeer rücken uns seit einigen Jahren die Menschen dieses Kontinents sehr nahe. Auch in die Bundesrepublik geht der Flüchtlingsstrom. Manchmal werden die Neuankömmlinge freundlich begrüßt, manchmal schlägt ihnen blanker Haß entgegen. Wie kommt es zu diesen vielen Flüchtlingen? Nachrichten über Flucht, Armuts - krankheiten wie Ebola und Hungerkatastrophen erreichen uns aktuell immer wieder und erinnern uns an unsere Verantwortung. Doch viele Menschen in Afrika leiden schon seit Jahrzehnten unter Hunger, Krieg und den Folgen des Kolonialismus. Es gibt noch immer große Flüchtlingslager dort und eine anhaltende Perspektivlosigkeit.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von den reichen kulturellen Traditionen über Hunger und Elend durch Bürgerkriege und Dürre bis hin zu Albert Schweitzer, der die Not sah und praktisch vor Ort half. Als ein Beispiel für heute wird das Engagement der "Ärzte ohne Grenzen" gezeigt, die an den Brennpunkten tätig sind.

Auf böse und traurige Gedanken gehört ein gutes, fröhliches Lied und freundliche Gespräche.