ES GIBT KEINEN WEG ZUM FRIEDEN – FRIEDEN IST DER WEG

10. bis 21. November 2018 in der Kreuzkirche Dresden

Eröffnung / Konzert 10. November 2018, 11:30 Uhr

Der 13. Februar und der 5. März sind Tage, an denen Dresden und Chemnitz der Zerstörung ihrer Städte im 2. Weltkrieg gedenken. 73 Jahre Frieden – ist das nicht eine Illusion? Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht, weil sie um ihr Leben bangen oder schlichtweg verhungern müssen. Einige kommen auch in unsere Städte. Sie haben alles aufgegeben. Hier in unserer Mitte blicken sie in freundliche und in hasserfüllte Gesichter.
In Chemnitz sind seit ein paar Jahren junge Menschen dabei, ihre Ideen für Frieden und Toleranz auf großen Bannern darzustellen, die zum Chemnitzer Friedenstag am Rathaus aufgehängt werden. Die Chemnitzer Friedensbotschaften waren schon einmal in der Kreuzkirche Dresden, aber auch in Bautzen und Ostritz, in Prag und in Ustí nad Labem zu sehen.
Zur diesjährigen Friedensdekade sollen sie uns Anregungen geben, über unseren Alltag hinaus auf den Unfrieden in unserem Umfeld, diesem Land und in der Welt zu sehen. »Willst du Frieden – dann sorge selbst dafür«, ist die klare Botschaft eines der Plakate. Bei »Hass hört nur durch Liebe auf« bilden drei Frauen eine Kette – stellvertretend für drei Weltreligionen. Sie versperren ihren Männern den Weg, in den Krieg zu ziehen.
Die Eröffnung der Ausstellung am 10. November wird von SchülerInnen der Montessori-Schule Chemnitz gestaltet. Eine Begleitausstellung in der Ausstellungskapelle gibt Auskunft über das Projekt und wie die Werke entstanden sind. Im Aufgang zum Turm zeigt eine Ausstellung der Montessori-Schule Chemnitz zum Thema »Inklusion«, dass das Chemnitzer Kunstprojekt kein Eliteprojekt ist, sondern bewusst auf einem integrativen Ansatz basiert. Die Kunstwerke wurden von SchülerInnen ab 3. Klasse gestaltet, Kinder und Jugendliche mit Handicaps waren selbstverständlich mit beteiligt.

Der Himmel ist weiter nichts als der große Schlafsaal der Erde, der allen Menschen offensteht.