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Ausstellung: Heinrich Schütz und die Kreuzkirche


vom 17. September bis 17. November 2022
Besichtigung zu den Öffnungszeiten der Kreuzkirche möglich
(Führungen für Gruppen, auch Schulklassen, nach Anmeldung)

Resonanzraum mit Ausstrahlung – einst und jetzt

Heinrich Schütz (1585-1672) musizierte als Hofkapellmeister in der Dresdner Schlosskapelle. Zugleich bestanden Verbindungen zur Kreuzkirche, zu Kreuzorganisten und den Kreuzkantoren bis zu Zacharias Grundig, dessen Abschriften die Passionen von Heinrich Schütz bewahrten. Inventarlisten verzeichnen Werke von Schütz, die hier erklangen. Kreuzkantor Oskar Wermann begann Ende des 19. Jahrhunderts die bewusste Schützpflege bis hin zu Roderich Kreile. Bahnbrechend wirkte Rudolf Mauersberger. Oft in Verbindung mit Uraufführungen zeitgenössischer Chorwerke führte er fast alle geistlichen Kompositionen von Heinrich Schütz auf, mit teils von Kruzianern aus alten Stimmbüchern angefertigten Noten, bevor es die Neuausgaben gab.
Fotos und Schallplatten aus dieser Zeit sowie CDs unter Martin Flämig und Roderich Kreile und der Kreuzorganisten zeigen die Bedeutung der Schütz-Zeit für die Musik in der Kreuzkirche Dresden.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
Ausstellungseröffnung
Sonnabend, 17. September 2022, 18:30 Uhr
Die Schütz-Kapelle der Kreuzkirche
Vortrag von Prof. Dr. Matthias Herrmann

Lesung & Musik
Sonnabend, 5. November 2022, 18:30 Uhr
Der Uralte. Erzählung um Heinrich Schütz von Erna Hedwig Hofmann (1984)
(Erna Hedwig Hofmann war von 1948–1971 Mitarbeiterin von Kreuzkantor Rudolf Mauersberger)
Christoff Andrich, Rezitation
Ursula Kurze, Gitarre
(Eintritt frei!)

Musica ist das beste Labsal eines betrübten Menschen, dadurch das Herze wieder zufrieden, erquickt und erfrischt wird.