Liebe Besucherinnen und Besucher,

die Eingangsportale der Kreuzkirche öffnen sich vor Ihnen, Sie lassen den mächtigen, schlichten Raum auf sich wirken, irgendwann geht der Blick hinauf und Sie sehen das einfache lateinische Kreuz im weißen Stuck der Decke, die die größte Kirche der sächsischen Landeshauptstadt überwölbt. Eine steinerne, lichte Halle zwischen Himmel und Erde; ein festlicher und zugleich ernster Raum empfängt Sie und lädt zur Besinnung ein.

Wir von der evangelischen Kreuzkirchgemeinde freuen uns, dass Sie unser traditionsreiches Gotteshaus besuchen möchten und öffnen Ihnen mit dieser Seite ein paar Einblicke vorab.

Seit vielen Jahrhunderten (2016 werden es 800 Jahre) wird in der Kreuzkirche das Wort Gottes verkündet und in besonderer Weise die evangelischen Kirchenmusik gepflegt. Der Dresdner Kreuzchor ist hier zu Hause. Der Kreuzorganist bringt die große Jehmlich-Orgel zum Klingen und Jubeln, die kirchenmusikalische Bedeutung der Kreuzkirche prägt wesentlich auch unsere Gemeindeleben.

So wie Sie kommen zu jeder Jahreszeit tausende Besucher, um den Raum zu bestaunen oder in den zahlreichen Gottesdiensten, Vespern und Konzerten die kirchlichen Traditionen miteinander zu feiern. Vor allem im Advent und zu Weihnachten erleben wir das sächsisch-erzgebirgische Brauchtum sehr intensiv. Striezelmarkt, Advents- und Christvespern des Kreuzchores : das sind weit über die Grenzen Dresdens und Sachsens hinaus bekannte Ereignisse.

Neben ihrer Bedeutung als Ort der Pflege des Brauchtums ist die Kreuzkirche auch Ort des Umbruchs und des Aufbruchs. Zu Zeiten Luthers wurde hier 1539 in Sachsen das erste evangelische Abendmahl gefeiert und damit die Reformation in Dresden eingeführt.

In den 1980-er Jahren entwickelte sich mit dem „Konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ in der Kreuzkirche das Bewusstsein der Verantwortung für Frieden und Freiheit. Das Ökumenische Friedensgebet an den Montagen und das Symbol von den „Schwerter zu Pflugscharen“ sind nunmehr historische Momente aus der Geschichte der ehemaligen DDR. 1989 wurde die Kreuzkirche zum Zentrum der friedlichen Revolution in Dresden. 2014, angestoßen durch die verwirrenden Pegida-Demos, ist sie erneut Ort für Verständigung und Besinnung.

Die Kreuzkirche beherbergt ständig Ausstellungen, die ihrer Bedeutung als Wiege des Friedens und der Kultur Ausdruck verleihen.

Selbst das Stadtbild Dresdens ist ohne den hohen Turm der Kreuzkirche nicht denkbar. Mit einem Turmaufstieg gewinnen Sie bei uns den Überblick über das Dächermeer der Landeshauptstadt und können die herrliche Aussicht genießen.

Lassen Sie sich einladen, besuchen Sie uns, feiern Sie mit uns!

Wir heißen Sie herzlich Willkommen!

 

Für den Kirchenvorstand: Holger Milkau, Pfarrer der Kreuzkirchgemeinde

Aktuelle Veranstaltungen

Orgel Punkt Drei

Do 28.05.2015 15:00 Uhr

Vesper

Sa 30.05.2015 17:00 Uhr

Sakramentsgottesdienst

So 31.05.2015 09:30 Uhr

Orgel Punkt Drei

Di 02.06.2015 15:00 Uhr

Orgel Punkt Drei

Do 04.06.2015 15:00 Uhr

Vesper

Sa 06.06.2015 17:00 Uhr

Orgel Punkt Drei

Di 09.06.2015 15:00 Uhr

Orgel Punkt Drei

Do 11.06.2015 15:00 Uhr

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